Kurzprofil
Das Deutsche Meeresmuseum nennt Burkard Baschek seit dem 1. September 2021 als
wissenschaftlichen Direktor. Öffentlich sichtbar ist er dort zugleich als Professor
für Küstenforschung und Instrumentenentwicklung an der Universität Kiel.
Akademischer und beruflicher Weg
Nach den veröffentlichten Angaben des Deutschen Meeresmuseums studierte Burkard
Baschek zunächst Physik in Heidelberg und anschließend Physikalische Ozeanografie in
Kiel. Dortan anschließend absolvierte er seine PhD-Arbeit in "Earth and Ocean
Sciences" an der University of Victoria in Kanada.
Vor seiner Funktion in Stralsund war er unter anderem am Woods Hole Oceanographic
Institution, an der UCLA sowie von 2012 bis 2021 als Institutsleiter am Helmholtz-
Zentrum Hereon tätig.
Fachliche Schwerpunkte
Die öffentlichen Hereon-Seiten beschreiben Burkard Baschek als Ozeanografen, der
Messsysteme und Forschungsansätze für Prozesse in Küstengewässern entwickelt. Genannt
werden dort unter anderem Meeresströmungen, Seegang und submesoskalige Wirbel.
In einem Hereon-Porträt wird er zudem als Forscher beschrieben, der besonders an der
Dynamik kleiner Wasserwirbel an der Meeresoberfläche arbeitet und dafür eigene
Messverfahren entwickelt hat.
Öffentliche Rolle im Kontext Timmy
In der Pressemitteilung des Landes Mecklenburg-Vorpommern vom 7. April 2026 wird
Burkard Baschek zusammen mit Till Backhaus und Stephanie Groß auf der Pressekonferenz
genannt, bei der die Ergebnisse der aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen zum
Zustand des Wals vorgestellt wurden.
Damit ist er öffentlich als einer der wissenschaftlichen Ansprechpartner sichtbar, die
bei der Einordnung des Falls Timmy auf Seiten des Deutschen Meeresmuseums beteiligt
waren.