Kurzprofil
Nach den öffentlichen Angaben der Tierärztlichen Hochschule Hannover ist Stephanie
Groß wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Terrestrische und Aquatische
Wildtierforschung (ITAW) am Standort Büsum. Ihr öffentlich sichtbares Profil ist im
Bereich Wildtiergesundheit mit Schwerpunkt auf marinen Säugetieren angesiedelt.
Akademischer und beruflicher Weg
Laut TiHo studierte Stephanie Groß Veterinärmedizin an der Freien Universität Berlin.
Eine erste Promotion beschäftigte sich mit antimikrobiellen Peptiden als mögliche
Anti-Krebs-Wirkstoffe gegen equine Sarkoide und menschliche Prostata-
Adenokarzinomzellen.
Es folgten ein Internship im Sealcentre Pieterburen, eine Residency im European
College of Zoological Medicine im Bereich Wildlife Population Health sowie eine weitere
Promotion am ITAW zu antimikrobiellen Resistenzen in Escherichia coli aus marinen
Tierarten der Nord- und Ostsee.
Fachliche Schwerpunkte
- Gesundheitsmonitoring mariner Säugetiere
- Totfund- und Lebendmonitoring
- Resistenzforschung bei marinen Wildtieren
- veterinärmedizinische Arbeit an mariner Wildtiergesundheit
Öffentliche Rolle im Kontext Timmy
In der TiHo-Mitteilung vom 30. März 2026 beschreibt Stephanie Groß öffentlich, dass
Verhalten und Gesundheitszustand des Wals auf eine zunehmende Schwächung hindeuteten.
Zugleich blieb laut dieser Mitteilung offen, ob Timmy bereits krank in die Ostsee
gelangt war oder ob die verbliebenen Seilreste mit seinem Zustand zusammenhingen.
In der Pressemitteilung des Landes Mecklenburg-Vorpommern vom 7. April 2026 wird
Stephanie Groß gemeinsam mit Till Backhaus und Burkard Baschek als Teil der
Pressekonferenz genannt, auf der das wissenschaftliche Gutachten zur fehlenden
Aussicht auf eine Lebendrettung vorgestellt wurde.