Kurzprofil
Laut Regierungsportal Mecklenburg-Vorpommern ist Till Backhaus seit dem 15. November
2021 Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt. Zuvor
hatte er in der Landesregierung bereits mehrere Vorgängerressorts mit Landwirtschaft
und Umweltbezug geleitet.
Beruflicher und politischer Weg
Nach den öffentlichen Angaben des Regierungsportals wurde Till Backhaus 1959 in
Neuhaus/Elbe geboren, absolvierte eine Berufsausbildung zum Agrotechniker/
Mechanisator und studierte in Rostock Pflanzenproduktion mit dem Abschluss als
Diplom-Agraringenieur. 2001 folgte die Promotion zum Dr. rer. agr.
Seit 1990 ist Backhaus in Landesparlament und Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns
öffentlich dokumentiert; mehrere Ministerämter mit Landwirtschafts-, Umwelt- und
Verbraucherschutzbezug werden auf der Regierungsseite aufgeführt.
Weitere öffentlich genannte Angaben
Der Wikipedia-Artikel zu Till Backhaus ergänzt, dass er seit 1990 dem Landtag von
Mecklenburg-Vorpommern angehört und seit November 1998 ununterbrochen ein
Ministeramt im Land bekleidet. Laut diesem Artikel gilt er damit als der in
Deutschland am längsten amtierende Minister.
Wikipedia nennt außerdem als Titel seiner 2001 an der Humboldt-Universität zu Berlin
abgeschlossenen Dissertation Betrachtungen zur Getreideproduktion in
Mecklenburg-Vorpommern zwischen 1900 und 2000.
Öffentliche Rolle im Kontext Timmy
In der TiHo-Mitteilung vom 30. März 2026 wird beschrieben, dass das Umweltministerium
Mecklenburg-Vorpommern die Koordination der Aktion übernahm und zum Schutz des Wals
ein Sperrgebiet rund um das Tier eingerichtet wurde.
Am 7. April 2026 trat Till Backhaus laut Regierungsportal gemeinsam mit Stephanie Groß
und Burkard Baschek vor die Presse, um das wissenschaftliche Gutachten zum Zustand des
Wals vorzustellen. In einer dpa-Meldung vom 11. April 2026 wurde zudem berichtet, dass
das Ministerium keine weitere Rettungsmaßnahme plane und keine Gefahr für Umwelt oder
öffentliche Gesundheit sehe.
Kritik an der Promotionsarbeit
Der Wikipedia-Artikel zu Till Backhaus führt im Abschnitt Kritik aus, dass
die Umstände der Entstehung seiner Promotionsarbeit kritisiert wurden. Als Grund wird
dort genannt, dass sein Doktorvater Norbert Makowski in den Jahren 2000 und 2001 als
Berater einer dem Ministerium nachgeordneten Organisation tätig gewesen sei.
Wikipedia ergänzt weiter, dass die Debatte im Februar 2016 durch Medienberichte und
Plagiatsvorwürfe erneut aufgegriffen wurde. Laut derselben Zusammenfassung wies
Backhaus die Beschuldigungen im Wesentlichen zurück, räumte aber „kleinere Defizite“
ein.